Warum der Neembaum?

 

Der Neembaum, lat. Azadirachta indica, gehört zur Familie der Mahagonigewächse und hat sein Ursprung in Indien, Pakistan und Burma. Wegen seiner robusten Eigenschaften wurde er durch den Menschen in weite Teile der Welt verbreitet.

 

Der Neembaum ist ein sehr schnell wachsender Baum, der es bei günstigen Bedingungen bis zu 4 m im ersten Jahr schafft. Das immergrüne Gewächs erreicht eine durchschnittliche Höhe von 15 bis 20 m, kann allerdings unter besonderen Einflüssen eine Höhe von bis zu 35 m erreichen. Der Neembaum erreicht ein Alter von bis zu 200 Jahren.

 

Ab der ersten Fruchternte, nach ca. 4 Jahren, wird aus den Früchten das Neemöl gewonnen. Dieses Öl findet in einer Vielzahl von Einsatzgebieten Anwendung. Es kann in der Landwirtschaft, als natürliche Pestizide, zur Bekämpfung und Vorbeugung gegen Insekten, Nematoden, Milben und Pilzen verwendet werden, wie auch in der Kosmetikherstellung und der Naturheilkunde.

 

Multitalent Neem

Ein Überblick:

 

Öl, Pressrückstand und Blätter:

Spritzbrühe im Pflanzenschutz als Bio-Pestizid (0,25-5%ig),

Mulchmaterial/ Düngemittel verbessert das Bodenklima (Nitrat/ Stickstoff),

Tierschutz gegen Zecken, Läuse und Flöhe, Additiv in verschiedenen Bereichen z.B. als Tierfutter.

 

Öl, Blätter und Holz:

Insektenabwehr und Schutz von Nahrungsmittelvorräten, Brennstoff (Holz zum Kochen, Holzkohleherstellung), Lampenöl, Seifenproduktion, Medizin, Kosmetik und Mundhygiene. Neemzweige ersetzen für 500 Mio. Inder die Zahnbürste

 

Samen, Blätter, Rinde und Wurzel:

Gegen div. Krankheiterreger (Antibakteriell, Antiviral, Fungizid), Milben, Läuse, Zecken, Entzündungshemmend, Wundheilend, bei Hautkrankheiten z.B. Ekzem, Geschwüren, Entzündungen im Mundraum und Aphten, Immunmodulation, Antimalariamittel, Wurmmittel, Harntreibend, Antidiabetikum, Antikarzinogen, Contraceptivum/ spermicide , ZNS Effekte (Hirnhautentzündung), Leberstärkend, Sedativ/ Beruhigungsmittel, Herz- Kreislaufmittel, Antipilzmittel (z.B. Neemblattpulver in Kapseln)

 

 

Neem als Anti-Insekt:

Insektizid/Insektenabwehrend, Antifeedant (Schaderreger vom Fraß abhalten), Wachstumshemmer/ Regulator (Entwicklungshemmung der Larven und Hemmung der Eiablageaktivität).

Im Pflanzenschutz für:

Aubergine, Kohl, Gurken, Salat, Kartoffeln, Okra, Zwiebel, Knoblauch, Tomate, Avocado, Bananen, Weintrauben, Zitrusfrüchen, Mango, Melone, Papaya, Erdbeere, Apfel, Baumwolle, Zuckerrohr, Kaffee..... ist Neem wirksam bei:Blattläusen, Raupen, Taufliegen/ Obstfliegen, Minierer/ Insektenlarven, Fransenflügler/ Thripse, Schildläuse, Mottenschildläuse/ Weiße Fliege, Spinnmilben, Nematoden/ Fadenwürmer, Stengelbohrer/ Mottenlarve Papaipema nebris , Baumwollkapselwurm/ Raupe.

Zum Schutz von Nahrungsmittelvorräten gegen Insektenbefall bei verschiedene Getreidearten, Bohnen, Mais, Reis, Kartoffeln.

Hier ist Neem wirksam gegen Frassinsekten:

Käfer, Wanzen, Raupen, Maiszünsler/ Raupen, Nachtfalter/ Motten, Rüsselkäfer, Speisebohnenkäfer/ Erbsenkäfer/ Käferlarven, Gallmücken, Zikaden, Heuschrecken, Stengelbohrer / Mottenlarve Papaipema nebris, Termiten, Nematoden/ Fadenwürmer, Pilze.

 

 

Weitere Info`s über Niem

- Krankheiten/Wirkung A-Z , z.B. Krebs, Ekzem, Allergie, Arthrose, Husten, Zucker, Blut, ...

- Dosierung/Anwendung

- warum nicht für Schwangere oder Hengste

- Trinktinktur selber machen

 

Link:

Neemanwendung von A-Z

 

 

 

Zahlreiche Wissenschaftler haben die Wirksamkeit dieser selbsthergestellten Hausmittel bewiesen. Zugleich belegen Studien und die Erfahrung, dass Niemprodukte für Menschen und Haustiere ungiftig sind und ihr Einsatz als nützlingsschonend und ökologisch unbedenklich eingestuft werden kann. Im ökologischen Landbau ist daher in weiten Teilen der Erde die Verwendung von selbsthergestellten Niemextrakten bei Pflanzen zulässig.

(www.kräutergarten-münchen.de)

 

Unsere Erfahrungen mit Niem

Niemblattpulver

  • ist fein wie Mehl, grün, riecht nach Rinde bzw. Baum
  • innerlich und äußerlich einzunehmen/anzuwenden
  • es schmeckt für uns Menschen unglaublich bitter, das macht den Pferden aber nichts aus
  • Laudi-Jane bekommt es 3-mal wöchentlich ins Mash
  • ein anderes Pferd frißt es pur aus der Hand
  • es kann auch gut als Puder verwendet werden, z.B. auf nässenden Wunden, Ekzeme
  • Huf-Strahl: kann gut mit einer Zahnbürste in die Strahlrinnen eingbürstet werden
  • es kann in Cremes... eingerührt werden
  • man kann einen Brei machen und damit einen Umschlag oder Gesichtsmaske
  • ich reinige damit die Tränke, den Futtertrog u.s.w.
  • zuhause reinige ich damit meine Dusche, Waschbecken, WC... und mein Meerschweinchen-Gehege
  • ich streue regelmäßig etwas davon über meine Zahncreme
  • ich mache damit Trink-Tinkturen (für innerlich u. äußerlich)  siehe unten

 

Niemöl

  • ist flüssig, cremig oder fest - je nach Temperatur (eignet sich im Pferdestall daher nur im Frühling/Sommer)
  • es riecht seltsam - irgendwie nach alter Erdnußbutter, Farbe: bräunlich
  • nur äußerlich anzuwenden
  • wirkt pur sehr gut gegen Kriebelmücken, Zecken, Milben - der Geruch bleibt 1 bis 2 Tage haften
  • nimmt den Juckreiz, z.B. bei Ekzeme, Mückenstiche, Bläschen, Schweifscheuern...
  • wirkt super bei Hautpilz, Nagelpilz

 

Niemseife

  • riecht angenehm bis neutral, da mit Kokosnuss, Farbe: bräunlich
  • schäumt wenig
  • säubert und desinfiziert gleichzeitig, mild
  • ich wasche damit mich und mein Pferd
  • rückfettend und natürlich

Niemtinktur mit Trinkalkohol

  • ist grün, riecht nach Alkohol, schmeckt sehr bitter
  • für innerlich
  • äußerlich - verdünnt, zum Einreiben od. als Umschlag (brennt auf Wunden), nicht täglich da Alkohol die Haut austrocknet

Niemtinktur mit kosmetischem Alkohol

  • nur für äußerlich, mild
  • zum desinfizieren von Wunden
  • mit ein paar Tropfen Lavendel/Knoblauch/Kokosnuss-Öl ein sehr guter und milder Insektenschutz

Niemsamen gepresst

  • ist braun, sieht aus wie Getreideschrot, riecht wie das Öl
  • schmeckt für Menschen sehr bitter
  • Pferde fressen es normalerweise gerne!!
  • eignet sich gut zum untermischen in Gemüsebeete
  • gut zum untermischen in Boxeneinstreu (gegen Parasiten, Keime, Bakterien, gut für Hufe)     

   

so mache ich die Trinktinktur:

ich nehme ein Schnapsglas

gebe Niemblattpulver hinein (mindestens 25 % des Glases voll)

den Rest fülle ich mit Klosterfraumelissengeist auf (500 ml kostet 5,- € beim Drogerie-Markt-Müller)

mit einem kleinen Trichter fülle ich die Pampe dann in ein dunkles Fläschchen

das mache ich so oft bis ich die gewünsche Menge habe

ich stelle das Fläschchen an einen dunklen, kühlen Platz

nach 14 Tagen wird die Pampe durch einen Kaffeefilter gefiltert

in ein braunes Fläschchen

fertig.

 

 

 

Ich kaufe meine Niemprodukte übers Internet bei

fair-natur.de

 

Laudi-Jane frisst das Niemblattpulver ohne Probleme mit ihrem Mash. (1 Teelöffel reicht > mit weniger beginnen und langsam steigern)

 

Niemblattpulver wirkt stark, bei Menschen reicht 1 Messerspitze morgens + abends (es schmeckt allerdings grauenvoll-bitter)


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